Programm


HüperTon – unter Spannunghüperhüper

Eigentlich steht HüperBel ständig unter Strom, denn nicht nur Politik (wie Flüchtlingskrise, Russland, die Nichtwähler oder unsere Kanzlerin), sondern auch der tägliche Wahnsinn von Sanifair bis Damenepilierer lassen ihr keine Ruhe. In „HüperTon – unter Spannung“ entlädt sie sich im musikalisch-verbalen Rundumschlag, immer begleitet von einem unschuldigen Lächeln, während sie mit teils bitterbösem und zynischem Humor das Geschehen analysiert und zerpflückt.
Das „bel“ von HüperBel ist dabei Isabel Arnolds Vornamen entnommen, gepaart mit der Hyperbel als Stilmittel der Übertreibung und thüringischem ü – in Erinnerung an ihre Heimat. Diese hat sie 2001 verlassen und ist über Stuttgart nach München gekommen. Auch mit ü. Na dann passt ja alles!

Allgemeine Programmbeschreibung

Auf den ersten Blick wirkt HüperBel wie ein braves, harmloses Mädchen mit Gitarre – doch dieser Eindruck täuscht. „Denn die sympathische Erscheinung, die im ersten Moment so niedlich und harmlos daherkommt, entpuppt sich schnell als schonungslose Analytikerin, die den gesamten Wahnwitz, mit dem wir tagtäglich konfrontiert werden, mit teils bitterbösem und zynischem Humor zerpflückt. Der verbale Rundumschlag ist dabei in eingängige [bekannte oder eigene] Melodien verpackt, die auf der Gitarre mit einem unschuldigen Lächeln in Ein-Bisschen-Frieden-Manier unters Volk gebracht werden.“ [1]

Die Themen sind breit gefächert von Politik (wie Flüchtlingskrise, Gesundheitsreform, Russland, Energiewende) bis zum alltäglichen Wahnsinn (wie Sanifair Gutscheinen auf Autobahntoiletten oder die Schlange vorm Mädchenklo).

Ihr Handwerk lernte „der weibliche Till Eulenspiegel“ und „Mischung aus Nicole und Harald Schmidt“[1] auf der Thüringer Karnevalsbühne – immer in der Hoffnung, dass das Publikum für einen schönen Wortwitz noch nicht zu betrunken war. Seit 2012 ist sie nun erstmals mit ihrem Soloprogramm auf Kleinkunstbühnen unterwegs: als HüperBel, einer Mischung aus ihrem Vornamen und der Hyperbel als stilistisches Mittel der Übertreibung – mit thüringischem Ü in Anlehnung an ihre Thüringer Heimat. In „HüperTon – unter Spannung“ unterhalten „nur sie und ihre Gitarre das Publikum mit zuckersüß daherkommenden Gemeinheiten und politischen Spitzen, die sie ringsherum verteilt“[2].

[1] Schmidt, Marco: „Die Rampensau rauslassen“, Thüringer Allgemeine, 8.2.2012

[2] Gehrke, Heidrun: „Weiblicher Till Eulenspiegel“, Winnender Zeitung, 6.8.2012